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Warum ein Hund aus dem Ausland?

 

Oft hören wir die Frage, warum wir uns gerade um Hunde in Griechenland kümmern. Gibt es denn hier nicht auch genug Hunde in Not?

 

Andererseits berichten Interessenten immer und immer wieder, dass sie nun bei uns suchen, weil sie im Tierheim nicht fündig wurden. Und genau das ist es. Natürlich sind auch hier die Tierheime meist voll. Aber viele der deutschen Tierheimhunde sind leider nicht familientauglich. Sie wurden oft wegen fehlender Erziehung gepaart mit charakterlichen Schwächen ins Tierheim gegeben. Andere wurden von den Behörden aus schlechter Haltung befreit. Diese Hunde brauchen auch oft lange Zeit, bis sie ihre Traumata überwunden haben – wenn sie es überhaupt schaffen.

 

Sie brauchen sehr erfahrene Menschen. Sollten Sie also zu den Menschen zählen, die mit schwierigen, eventuell aggressiven Hunden (vielleicht auch mit sogenannten „Kampfhunden“?) Erfahrung und ein gutes Händchen haben, dann BITTE: Holen Sie sich einen dieser deutschen Langzeitinsassen!!!

 

Die allermeisten Leute, die sich einen Hund anschaffen möchten, suchen aber einen freundlichen Familienhund. Und wenn sie den im Tierheim nicht finden – was spricht denn dann dagegen, einem Hund aus dem Ausland ein schönes Leben zu schenken?

 

Die griechischen Straßenhunde, für die wir gute Plätze suchen, sind häufig gut sozialisiert. Sowohl auf der Straße als auch im Tierheim leben sie mit anderen Hunden zusammen und lernen viele unterschiedliche Menschen kennen.

 

Die meisten Hunde auf der Straße wurden aber nicht dort geboren. Sie hatten ein Zuhause und wurden irgendwann ausgesetzt. Sie kennen den Menschen also, und die große Mehrzahl dieser Hunde sehnt sich nach Menschen. Sie haben gelernt, dass Menschen Sicherheit und Futter bedeuten.  

 

Und natürlich gibt es noch einen anderen Grund, warum wir den griechischen Streunern helfen wollen. Das Leben auf der Straße ist meist hart und kurz. Im Sommer finden sie durch die Touristen genug Futter. Aber wenn die abreisen, beginnt der Kampf ums Überleben. 

 

Sie finden kaum etwas zu fressen, werden dünn, schwach und krank. Viele Menschen verjagen sie. Viele Hunde werden überfahren – oder auch nur angefahren, um dann elendig einzugehen. Und im Frühjahr, bevor die nächsten Touristen kommen, wird „aufgeräumt“. Dann finden die großen Vergiftungsaktionen statt, damit die Touristen kein Tierleid sehen… Wussten Sie, dass die griechische Sprache ein eigenes Wort für Hundegift hat?

 

Deswegen setzen wir uns für die griechischen Straßenhunde ein.

 

 

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Zufluchtsort für in Not geratene Tiere Chalkidiki/Griechenland e.V. | info@tierhilfe-poligiros.com 0711 24845818