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Reisekrankheiten

Der Sammelbegriff Mittelmeerkrankheiten oder  Reisekrankheiten bedeutet, dass die Erkrankungen hauptsächlich in den warmen Klimagebieten Südeuropas, aber auch z.B. in Ungarn, Rumänien oder in Südengland (z.B. Insel Jersey) auftreten.

Mittelmeerkrankheiten werden durch Zecken (Babesiose, Ehrlichiose) oder Mücken (Leishmaniose, Dilofilaria) übertragen.

Inzwischen treten aber vor allem Babesiose und Ehrlichiose auch in Deutschland auf, da die braune Hundezecke auch nördlich der Alpen heimisch geworden ist.

 

·         Babesiose und Dirofilaria sind vollständig heilbar, die Hunde werden und bleiben lebenslang gesund.

·         Ehrlichiose kann weitgehend geheilt werden, einzelne Erreger können verbleiben und im Laufe des Lebens kann die Erkrankung (v.a. wenn das Immunsystem geschwächt ist) wieder auftreten.

·         Auch mit Leishmaniose kann ein Hund ein gutes, langes Leben haben, wenn einige Parameter beachtet werden (gesunde Ernährung, artgerechter Umgang mit dem Hund, keine Impfungen, evtl. Medikamente).

·         Menschen können sich bei ihrem Hund weder mit Babesiose, noch mit Ehrlichiose oder Dirofilaria anstecken. Eine Ansteckung mit Leishmaniose ist sehr unwahrscheinlich.

 

Wenn sie einen Hund aus dem Tierschutz aufnehmen, sollte der Hund hier in Deutschland  bei Ihnen als den neuen Besitzern  nach ca. 6 Monaten mittels einer Blutuntersuchung durch ein Labor unbedingt noch einmal auf Reisekrankheiten getestet werden.

Warum?

Bei jungen Hunden ist der Test nicht aussagekräftig. Der Körper braucht Wochen bis Monate, um die Antikörper zu bilden, die im Blut nachgewiesen werden können. Der Hund kann infiziert sein, die Infektion kann aber noch nicht nachgewiesen werden.

Auch bei älteren Hunden bedeutet ein negatives Testergebnis nur, dass zum Zeitpunkt der Untersuchung keine Antikörper oder Parasiten nachgewiesen wurden. Vielleicht hat sich der Hund aber gerade an diesem Tag durch eine infizierte Mücke angesteckt?

Gerade bei der Leishmaniose kann die Inkubationszeit bis zu 8 Jahren betragen, d.h. der Hund trägt den Erreger (bzw. Antikörper) in sich, die Krankheit ist aber nicht ausgebrochen.

 

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