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Babesiose:

Die canine Babesiose wird durch Einzeller (Sporentierchen) der Gattung Babesia hervorgerufen

Übertragung

In Deutschland erfolgt die Übertragung der Einzeller (meist Babesia canis) auf den Hund und auf andere Säugetiere vor allem durch die Auwaldzecke (ca.400 Babesiosefälle jährlich in Süddeutschland und Südwestdeutschland).

In den Mittelmeerländern erfolgt die Übertragung der Einzeller (meist Babesia vogeli) auf den Hund vor allem durch die braune Hundezecke. Möglich ist auch eine zeitgleiche Übertragung von Ehrlichia canis.

Die Babesien befallen als Parasiten die roten Blutkörperchen und vermehren sich in den Zellen. Schlussendlich wird das Blutkörperchen zerstört, die Babesien werden wieder freigesetzt und befallen weitere Blutkörperchen.

Symptome

Die Babesioseerkrankung beim Befall mit Babesia canis  (in Deutschland) verläuft eher dramatisch. Die Inkubationszeit beträgt 5-7 Tage. Der Hund fiebert hoch, einige Tage später kommt es aufgrund des Zerfalls der roten Blutkörperchen zu Blutarmut (Anämie) Leber- und Milzvergrößerung, Bauchwassersucht und Ödeme sind weitere Symptome. 

Unbehandelt führt die Erkrankung zum Tod, häufig durch Nierenversagen.

Die Erkrankung beim Befall mit Babesia vogeli , um die es sich in der Regel bei Hunden aus dem Mittelmeerraum handelt, verläuft in der Regel milder.

Wiederkehrende Fieberschübe, allgemeine Mattheit und Fressunlust sowie Anämie sind Anzeichen dafür, dass eine Erkrankung vorliegt. Die Erkrankung kann nach einer akuten Phase in subakuter oder chronischer Form fortbestehen.

Nachweis

Blutuntersuchung mit Erregernachweis und/oder Antikörper-Titerbestimmung

Behandlung

Bei akuten Verläufen erfolgt eine Behandlung der Symptome (bis hin zu Bluttransfusionen). Bei subakutem oder chronischem Verlauf wird der Wirkstoff Imidocarb Dipropionat (Carbesia)   eingesetzt. Damit können die Erreger vollständig eliminiert werden, der Hund ist geheilt.

Prophylaxe:

Spot-on-Präparat Advocate

 

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